ZAHNARZTPRAXIS
DR. MED. DENT.

AXEL MEYENBERG


 

 


 



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    Axel Meyenberg
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Gerade in den letzten Jahren hat sich vieles zum Positiven in der Zahnheilkunde für die Patienten entwickelt. Wir sind heute nicht nur in der Lage Zahndefekte funktionell und haltbar zu versorgen. Durch die neuen Kunststofftechnologien können wir heute ästhetisch sehr hochwertige Füllungen herstellen. Diese sind von normaler Zahnsubstanz so gut wie nicht zu unterscheiden. Sie ermöglichen uns sogar heute oftmals auf die altbekannten Kronen zu verzichten. Das bedeutet für den Patienten: mehr Zahnsubstanzerhalt, keine anfallenden Laborkosten sowie nur eine Behandlungssitzung:, keine lästigen Abformungen, keine Provisorien und finanzielle Entlastung etc. Vielfältige Ansprüche des Patienten nach ästhetisch hochwertigen einwandfreien Füllungen, wie auch die geforderte Haltbarkeit und Funktionalität zu gewährleisten, ist es in den letzten 10 Jahren gelungen, diese Eigenschaften miteinander zu verknüpfen. So können wir heute wurzelbehandelte Zähne ( Endodontie) mit weißen Stiften und Kunststoff ästhetisch einwandfrei ohne Kronenversorgung wieder aufbauen.

Was ist wenn der Zahn mehrere nur ganz kleine kariöse Stellen aufweist. Dann können diese mit einem dünn fließenden Kunststoff mit Chamäleoneffekt ausgefüllt werden.
Die herkömmliche Therapie sieht hier eine umfangreiche, Substanz opfernde Verbindung aller Löcher vor, das dann auch nur mit einer Füllung versorgt werden muss. Es ist nachvollziehbar, dass diese Therapieform die Lebenszeit eines solchen Zahnes erheblich einschränkt.
Allerdings sind die neuen Füllungstechniken etwas aufwendiger als beispielsweise Amalgam.
Das Vorgehen: Das Zahninnere (Dentin) muss vorher konditioniert werden, so dass sich der Kunststoff besser "festkrallen" kann. Der Zahnschmelz, das Äußere vom Zahn wird gesondert behandelt, bis schließlich die Füllung eingebracht werden kann. Trockene Verhältnisse sind für diese Füllungstherapie unabdingbar. Von daher ist hier ein gewisser Mehraufwand zu konstatieren. Die Ergebnisse aber rechtfertigen immer diesen Aufwand.

Ich kann also zusammenfassend sagen, dass wir mit einem relativ geringen Aufwand sehr zahnsubstanzschonend die Zähne ästhetisch hochwertig versorgen können

Empfindliche Zahnhälse lassen sich besonders gut mit dieser Therapie behandeln, insbesondere dann, wenn noch sogenannte "keilförmige Defekte" hinzukommen. Diese Therapie geht schnell und völlig schmerzfrei.

Erblich bedingte Zahnlücken im Frontzahngebiet, wie beispielsweise das DIASTEMA MEDIALE ( Kunststoffveneer), wenn nicht anders möglich, können durch das Umgestalten der betroffenen Zähne geschlossen werden. Diese konservierende Therapie ist nur bedingt möglich, da sie abhängig von der Art und Größe der Lücke ist.

Im Seitenzahngebiet in der Kauflächenregion dürfte die Kunststofftherapie wohl am häufigsten ihre Anwendung finden. Unter dem Begriff der Mehrschichtfüllung ist die höchstwertige Füllungstherapie zu verstehen, die mit einem geringen zeitlichen Aufwand und Materialeinsatz eine dauerhafte funktionell und ästhetisch schöne Zahnversorgung darstellt.

Alle anderen Alternativen sind entweder weniger haltbar oder sie haben einen hohen Laboraufwand (Gold- und Keramikinlays). Goldinlays gehören seit vielen Generationen zum sogenannten Goldstandard in der Füllungstherapie.
Die Vorteile sind lange Haltbarkeit, ähnliche Härtegrade wie der Zahnschmelz und gute Randdichtigkeit am Zahn. Allerdings sind diese Versorgungen mit einem höheren Materialaufwand wie bsp. Abformmaterial, Bissnahmen Modellherstellung und aufwendige Laborleistungen verbunden.
Der Patient muss zweimal "erscheinen"
: in der ersten Sitzung wird der Zahn beschliffen, das Gebiss abgeformt, der Zahn mit einem Provisorium versorgt. Das fertige Inlay wird in der zweiten Sitzung eingegliedert.

Keramikinlays sind naturgemäß weiss mit unterschiedlichen Farbtönen, die eine optimale
ästhetische Anpassung an den natürlichen Zahn ermöglichen. Keramik ist ein extrem harter und damit gleichzeitig ein relativ leicht bruchgefährdeter Werkstoff, wenn er nicht nach allen Regeln der Kunst verwendet wird.

Für den Laien ist die Füllung vom normalen Zahn nicht mehr zu unterscheiden. Der Ablauf ist im Prinzip der gleiche wie beim Goldinlay. Nur die Einsetzprozedur ist etwas aufwendiger.